Leitungsteam Frauenarbeitsgemeinschaft

Mitglieder:
Beate Braun, Holthusen
Bettina Bruns, Kirchborgum
Ingrid Groenewold, Stapelmoor
Thea Weber-Haken, Vellage
Frauke Zimmermann, Jemgum

Gottesdienst zum Frauensonntag 2018

Am Sonntag, 16. September wurde der bundesweite evangelische Frauensonntag 2018 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Holthusen gefeiert. Eingeladen waren die Kirchengemeinden im Synodalverband Rheiderland. "Es ist noch Raum da" lautete das Thema. Zahlreiche Frauen, Männer und Kinder folgten dieser Einladung.

Lukas Gleichnis vom großen Festmahl stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der von einer Frauengruppe und Pastorin Gretchen Ihmels-Albe gestaltet wurde. Feiern war das Stichwort. Feiern Sie gerne? wurde gefragt. Vier Frauen erzählten aus der Perspektive einer Großmutter, Rentnerin, Frauenkreisfrau und Single ihre Sichtweise zum Feiern. Ebenso wurde die Gemeinde ermuntert, sich über persönliche Erfahrungen zum Feiern zu unterhalten. Lebhafte Gespräche füllten den großen Kirchenraum.
Viel Raum bekam auch die Musik. Die Gemeinde war immer eingeladen zum Misingen. Else Siemons spielte die Orgel und der Singkreis unter der Leitung von Detlef Wallenstein sang passende Lieder zum Gottesdienstthema. Außerdem wurde das biblische Gleichnis musikalisch inszeniert. Es erzählt von einem Fest, das trotz sorgfältiger Planung voller Überraschungen steckt. Am Ende feiert eine bunte Schar erstaunlicher Gäse. Und zwischendurch erfährt der Gastgeber, wie Gott am liebsten feiert. Am Ende feiern ganz andere Menschen als anfangs gedacht.
"... und es ist immer noch Raum da". "Das ist für mich das Schlüsselwort in diesem Gleichnis", sagte Pastorin Ihmels-Albe in ihrer Predigt, "der schönste zum Weiterdenken." So fragte eine Frau dann: "Wie sehen unsere Tafeln aus? Wer bekommt zu essen und wer nicht? Wer ist willkommen oder auch nicht? Wen laden wir ein? Wie laden wir ein? Im Geiste Jesu zu leben bedeutet miteinander zu feiern. Mit denen zu teilen, die weniger haben als wir: weniger Geld, weniger Gemeinschaft, weniger Frieden und Heimat, weniger Freunde und Glauben, weniger Hoffnung und Lebensperspektiven. Einladen, feiern und teilen macht glücklich. Alle, die dabei sind."
Das erlebten auch die Besucherinnen und Besucher. Nach dem Gottesdienst gab es Tee und Kaffee an gedeckten Tischen im Kirchenraum oder draußen vor der Kirchentür an mehreren Stehtischen. Viele nahmen diese nette Einladung an und unterhielten sich angeregt. Die gastgebende Gemeinde hatte alles sehr gut vorbereitet und sorgte für eine schöne Atmosphäre.
Im Gottesdienst wurde für ein Frauenprojekt der Partnergemeinde in Lavender Hill (Südafrika) gespendet.